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Flyer - Einladung

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„schmucke – gäste – X“

Klaus Dieter Steinberg Malerei / Grafik / Wismar-Hoben
Weihnachtsausstellung - Angewandte + Bildende Kunst
vom 13. November – Januar 2013

"schmucke-gäste X" als Titel für die letzte Ausstellung des Jahres 2012 ist wie in den letzten 10 Jahren in der Mehrdeutigkeit zu verstehen:

  • "schmuck und schmücken" für die baldige Weihnachtszeit
  • zu Gast: der Grafiker, Maler und Designer Klaus -Dieter Steinberg
  • als Gäste: Arbeiten etlicher KollegInnen der angewandten und Bildenden Kunst der letzten "X" Jahre

wir freuen uns über Ihre/Eure häufigen oder auch erstmaligen Besuche in der GALERIE KLOSTERFORMAT und wünschen gute Gespräche über die kleine und große Kunst für den Rest des Jahres und darüber hinaus!
Jochen und Christiane Lamberz

Klaus-Dieter Steinberg

Papiercollagen:

Technisch gesehen sind die unikaten Papierarbeiten mehrschichtige Gollagen auf der Basis industriell hergestellter Papiere in deren Eigenfarbigkeiten und Strukturen. Das Spektrum reicht von Toilettenpapieren, Serviettenpapieren, Packpapieren bis Einwickelpapieren etc. Dabei wird auch vor Weggeworfenem nicht halt gemacht. Die teilweise sehr transparenten Materialien werden schichtweise nass verklebt. Durchscheineffekte und Materialkontraste entstehen, die durch Überzeichnen, Übermalen und anderen Mischtechniken die Papiereigenfarben erweitern und steigern. Nach jeweiligem Trocknungsprozess erfolgt die nächste Schicht, was letztendlich zu einem langwierigen, aber immer wieder mit neuen kreativen Ansätzen versehenen Ablauf führt, bei dem der Zufall eine nicht unerhebliche Rolle spielen kann. Damit entsteht eine endlose und spannende Bandbreite der Ausdrucksmöglichkeiten, immer mit einem Hauch Experiment versehen.

Monotypien:
Die Monotypien in Ölfarbe auf gesättigtem Kreidekarton müssten dem Begriff nach Einmaldrucke sein. Sie sind es zum Teil, weil einerseits nicht von einer Glasplatte abgedruckt wird und andererseits Partien gemalt sind.
Das Druckmedium ist hier biegsames Plexiglas, das unterschiedliche Druckausübung in partiellen Bereichen ermöglicht und somit den Abdruck differenzierter steuern lässt. Da der Bildaufbau vom Hintergrund zum Vordergrund geht, wird in der Regel ein Fond gemalt, dann der Mittelgrund gedruckt, bei Bedarf wieder gemalt und wieder gedruckt. Je nach Ebenen ist dieses Wechselspiel beliebig wiederholbar und erzeugt am Ende eine unikate Arbeit.

Digitale Collagen:
Verschiedenste Illustrationsteile aus alten Büchern, vorzugsweise Xylografien und andere linear angelegte Darstellungstechniken, werden im langwierigen und gedanklichen Vorstellungsprozess so zusammengesucht, dass die bekannten Merkmale von Sternzeichen umschreib- und umdeutbar zu einem völlig neuen Bildinhalt zusammenkomponiert werden können. Die dann gescannten einzelnen Bildteile werden am Rechner so neu geordnet und arrangiert, dass die angeglichen und retuschierten Schnittstellen und Brüche der Bildteile wie der gesamte Bildaufbau das vorherige Puzzle auflösen und ein zusammenhängendes, vieldeutbares Bild entsteht.

Alle drei Techniken, die Papiercollage, die Monotypie und die digitalen Collagen entsprechen der gesamten experimentellen Arbeitsweise des freien Künstlers und Designers Steinberg.

STÄNDIGES ANGEBOT von Keramik / Glas / Schmuck / Holz / Malerei / Grafik / Plastik