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„schmucke – GÄSTE XIV“

Stefan Albrecht / Email-Bilder / Eickhof
vom 15. November 2016 – Januar 2017

Das vierzehnte Jahr des Bestehens der Galerie Klosterformat neigt sich dem Ende und wir sind gespannt auf neue interessante Ausstellungen im fünfzehnten Jubiläumsjahr.

Immerhin...

Das verdanken wir den neugierigen "Neuen" und den freudig immer wiederkehrenden Besuchern der Galerie.
Vor allem aber allen ausstellenden Künstler*innen!

Danke an alle!
Gute Wünsche für`s alte und für`s Neue Jahr 2017!
Mit viel Frohsinn und Schaffenskraft wollen wir weiterhin den kleinen und großen Ärgernissen der Alltäglichkeiten begegnen!

Jochen und Christiane Lamberz

Neben vielen Arbeiten der Angewandten und Bildenden Kunst in der Verkaufsausstellung begrüßen wir als besonderen GAST in diesem Jahr Stefan ALBRECHT mit neuen Email - Bildern.

Vita

geboren 1962 in Rostock
1980 Abitur
1982 Umzug nach Fürstenwalde/Spree, Ausbildung als Psychiatriediakon
1986 Umzug nach Berlin, Arbeit als Holzbildhauer, Spielzeuggestalter, Korbmacher
1990 Umzug nach Klein Hundorf (Mecklenburg), Bau von Skulpturen für Spielplätze und Theaterrequisiten
1993 Arbeit mit Stahl und Kupfer
1995 Kinetische Skulpturen
1996 Umzug nach Eickhof/Warnow
2003 Mitglied im BBK
2013 Arbeit mit Email auf Stahlblech

Email ist eine glasartige Substanz, die bei Temperaturen zwischen 800 und 900°C auf einen metallenen Träger (Stahl, Kupfer, Silber, Gold...) auf geschmolzen wird und mit diesem eine unlösbare, wasser-, frost-, hitze- und UV- beständige Verbindung eingeht. Deshalb ist Email für den Innen- wie auch den Außenbereich geeignet und wurde in den 70'ger Jahren häufig als so genanntes "Architektur-Email" eingesetzt.
Da schon die alten Ägypter vor etwa 3400 Jahren emailliert haben, hat sich eine Vielzahl an Techniken und Variationen des Emaillierens entwickelt.

Stefan Albrecht schreibt über seine Arbeit:

"Ich habe keinen Stil und keine festgelegte künstlerische Handschrift .... Ich möchte an einem Tag das Email mit dem Hammer bearbeiten und am nächsten mit einer Feder streicheln, mich in filigrane Stegemailarbeiten vertiefen oder das Email mit der groben Flexscheibe schleifen. ...
Emaillieren ist technisch sehr anspruchsvoll und bietet ein unendliches Feld zum Experimentieren. So habe ich die verschiedensten Emails kombiniert, mit Sand, Beton, Glasfasern oder Ostseeglas vermischt, bei verschiedenen Temperaturen oder als Raku gebrannt, mit dem Pinsel oder Spachtel auf die Platte gebracht, mit dem Kompressor gesprüht, abgekratzt, als Siebdruck gedruckt, die Platte mit dem Hammer bearbeitet, oder glühend in kaltem Wasser abgeschreckt, Gold, Silber oder Kupfer unterlegt, um die Leuchtkraft der transparenten Farben zu erhöhen, bis zu zwanzig Schichten übereinander gelegt und einzeln gebrannt, getriebenes Kupfer appliziert, oder die Oberfläche mit Diamantfeilen matt glänzend geschliffen und bin noch lange nicht am Ende meiner Ideen.

Ich arbeite gerne Serien oder zu bestimmten Themen. .. wichtig ist, dass ich eine Idee solange durchspielen kann, bis das Ergebnis meinen Vorstellungen entspricht und ich bildnerische und technischen Möglichkeiten ausloten kann. Mit jeder Entscheidung öffnen sich neue Wege und es gibt keine Wiederholung!"